Kaminholzkorb selber bauen

Kaminholzkorb selber bauen

 

Wer glücklicher Besitzer eines Kamins ist, muss im Winter für ausreichend Vorrat an Kaminholz sorgen. Die meisten Kaminbesitzer haben dafür ein separates Lager, beispielsweise in der Garage oder im Gartenhäuschen in unmittelbarer Nähe des Hauses. Um nicht ständig das Haus verlassen zu müssen, wird jedoch ein Kaminholzkorb benötigt, in dem immer ein bisschen Kaminholz direkt neben dem Kamin vorrätig ist.
 

kaminholzkorb-selbstbauIm Handel gibt es viele unterschiedliche Arten von Kaminholzkörben zu kaufen, viel schöner ist es aber, wenn man den Kaminholzkorb selbst herstellt. Im Nachfolgenden finden Sie Tipps und Tricks, wie auch Sie einen Kaminholzkorb fertigen können, der seinen ganz eigenen Charme verstrahlt.

Design

 

Ein Kaminholzkorb besteht im Großen und Ganzen aus zwei Teilen: dem Behältnis selbst und den Tragegriffen. Die Tragegriffe sollten an der Seite befestigt werden und stabil genug sein, um den gefüllten Korb ein paar Meter weit tragen zu können, ohne dass er droht abzubrechen. Da Kaminholzscheite nicht gerade klein sind, sollte der Korb an sich einiges an Füllmenge aufnehmen können. Wenn Sie nicht viel Holz verfeuern, können Sie das Behältnis auch kleiner machen.

 

Der Vorteil an einem selbstgemachten Kaminholzkorb ist dabei, dass Sie ihn vom Design her genau auf Ihre Bedürfnisse abstimmen können und nicht auf handelsübliche Maße angewiesen sind. Wichtig ist dabei lediglich, dass Sie entsprechendes Material auswählen, was für den Zusammenbau geeignet ist und entsprechendes Schneidwerkzeug besitzen.

 

Geeignetes Material für den Bau des Kaminholzkorbes

 

Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen Materialarten, die sich für den Bau eines Kaminholzkorbs eignen. Die Anforderungen sind die gleichen: das Material muss robust sowie reißfest sein. Da Kaminholzkörbe häufig in der Nähe der Kamine abgestellt werden, sollte das Material auch gegen Wärmeentwicklung resistent sein. Am besten eignen sich Metall, Rattan, Hartgummi oder Filz als Grundlage für den Korb.

 

Wer wertvolles Parkett oder empfindliche Fließen besitzt, sollte zusätzlich darauf achten, dass die Unterseite aus weichem Material besteht oder mit Filz beklebt wird. Das Material für das Behältnis muss entsprechend zugeschnitten und anschließend zu einem Korb geformt werden. Dabei können die Griffe aus dem gleichen Material bestehen.

 

Wichtig ist, dass sie vernietet oder so fest befestigt werden, dass sie einiges an Gewicht aushalten. Die Griffe dürfen insgesamt nicht zu klein sein. Ein guter Tipp für die richtige Länge der Griffe ist dabei folgender: legen Sie Ihre Hand auf den Tisch und schneiden sie aus dem Material einen Längsstreifen aus, der doppelt so lang ist wie Ihre Hand in ausgestreckter Form. So stellen Sie sicher, dass die Griffe groß genug werden und Sie später problemlos zupacken können.

 

Worauf gilt es zu achten?

 

Da Kaminholzscheite nicht immer glatt sind und oft Rinde verlieren bzw. Holzsplitter abbrechen können, macht es Sinn, den selbstgefertigten Kaminkorb nach Fertigstellung von innen mit Stoff auszukleiden. Am besten ist es, wenn Sie den Stoff wie eine Serviette in den Korb legen und ihn anschließend mit Holzscheiten befüllen. So können Sie von Zeit zu Zeit abgebrochene Holzreste entfernen, die sich im Stoff gesammelt haben, ohne den kompletten Korb ausleeren zu müssen. Andernfalls kann es sein, dass sich Schimmel zwischen den Holzresten am Boden bildet.

 

Generell ist es wichtig, das Brennholz so trocken wie möglich zu halten und den Korb an einer Stelle aufzubewahren, an die wenig Feuchtigkeit gelangt. Wer den Korb in unmittelbarer Nähe des Kamins haben möchte, sollte darauf achten, dass er beim Zusammenbau hitzeresistente Materialien verwendet.

 

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